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Warum lassen wir uns von Männern die Erziehung vorschreiben?

So lautet die Überschrift auf der Titelseite(!) der Frauenzeitschrift Brigitte (Di. 19.5.2009) zu einem Artikel der Brigitte-Kolumnistin Julia Karnick.

Thema des Artikels sind recht erfolgreiche Bücher über Erziehung von drei verschiedenen männlichen Autoren:

 

Bernhard Bueb:

Lob der Disziplin

Von der Pflicht zu führen

 

Michael Winterhoff:

Warum unsere Kinder Tyrannen werden

Tyrannen müssen nicht sein

 

Wolfgang Bergmann:

Warum unsere Kinder ein Glück sind

 

Dorn im Auge der Kolumnistin ist die Tatsache, dass diese drei Autoren Männer sind.

„Gibt es keine Expertinnen, die etwas dazu beizutragen haben?“ fragt sie in ihrem Artikel.

Entsprechende Sachbücher von Frauen wären also in Ordnung. Männer sollen sich folglich aus dem Thema raushalten oder zumindest nur am Rande mitwirken.

Die Kolumnistin wirkt in ihren Ausführungen verärgert, weil ausgerechnet Männer mit ihren Beiträgen zum Thema Erziehung erfolgreich sind.

Zum Schluss stellt Julia Karnick fest, dass Erziehung eigentlich ganz einfach funktioniert, ohne dass man die Bücher dieser Männer dazu benötigt.

 

Gleichberechtigung – ja oder nein?

Gerade aus dem Lager der Feministinnen und Feministen kommt immer wieder der Vorwurf, Männer würden sich zu wenig mit dem Thema Kindererziehung beschäftigen. Nun beschäftigen sich Männer endlich mit der Erziehung des Nachwuchses – und sie tun es mit Erfolg!

Jede normale Frau (und natürlich auch jeder normale Mann) sagt in diesem Fall: „Danke für das gute Buch.“ Diesen Menschen ist es weniger wichtig, welches Geschlecht diese Bücher geschrieben hat. Der Inhalt zählt.

Statt zu fördern, dass die Geschlechter einander ergänzen, werden durch diese Kolumne Frauen gegen Männer aufgestachelt. Man beachte allein den Titel!

Liest man die Kolumnen von Julia Karnick, fällt es schwer, sie rigoros in die feministische Schublade zu stecken. Umso mehr wird deutlich, wie sehr die Unsitte um sich gegriffen hat, Männer grundlos schlecht zu reden. Da wundert es nicht, dass so viele männerfeindliche Meinungstrends bestehen, die lediglich auf falschen Vorurteilen beruhen.

Wer genau hinschaut, stellt fest, dass in feministisch motivierter Berichterstattung immer dann nach Gleichberechtigung geschrieen wird, wenn der Verdacht auf eine Benachteiligung der Frauen besteht. Das ist durchaus verständlich! Werden jedoch die Männer benachteiligt, ist die Gleichberechtigung plötzlich nicht mehr so wichtig. Statt dessen wird gezielt durch hetzerische Presse eine Benachteiligung (in diesem Fall Ausgrenzung) der Männer gefördert.

Man stelle sich das öffentliche Entsetzen vor, eine Zeitung würde Sachbücher entwerten, mit der Begründung, sie seien von Frauen geschrieben.

Einige solcher Hetzartikel und der verantwortliche Chefredakteur könnte seinen Hut nehmen.

 

 

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