GeschlechterStudien
1.1 Schmerzforschung
1.2 Geburtsschmerz
1.3 Krankheit
2.0 Lebenserwartung
3.0 Suizidalität
4.0 Y-Chromosom
5.0 Multitasking
6.0 Intuition
-
Aus den Medien
-- einparken --
-- schmerz --
-- arzt --
-- erziehung --
-- kreuzigung --
-- zäher --
-- geschnitten --
-- epilieren --
-- tattoo --
-- piercing --
Impressum / Kontakt

 

 

Aus den Medien

- kreuzigung -

  

Am 3. Mai 2008 schreibt die Rheinische Post über Maria von Magdalena. In dem Artikel wird sie als die „Furchtlose“ beschrieben, während die Jünger bzw. Männer im Allgemeinen als Feiglinge dargestellt werden.

Schon in der Überschrift heißt es: „Sie stand unterm Kreuz, als er starb, während die Jünger längst geflohen waren.“

In einem farblich hervorgehobenen Kasten wird betont: „Als Jesus am Kreuz starb, hielten nur die Frauen den Anblick aus.“

Als „Beweis“ wird Markus (Kapitel 15) zitiert: „Und es waren auch Frauen da, die von ferne zuschauten, unter ihnen Maria von Magdalena.“

 

Sind die Männer so feige oder lügt die Rheinische Post?

Liest man den oben genannten Vers (Markus 15, Vers 40) mit Verstand, stellt man folgendes fest: Da steht nicht, dass „nur“ Frauen anwesend waren, wie die RP behauptet, sondern „auch“ Frauen. Es schauten also Frauen und Männer zu. Dass nur Frauen den Anblick aushielten ist schlichtweg gelogen!

Da sich die vier Evangelien, in denen die Kreuzigung beschrieben wird, ergänzen, macht es Sinn, sich auch die anderen drei Berichte anzuschauen.

Matthäus (27 Vers 55) beschreibt ebenfalls, dass Frauen, die Jesus gedient hatten, von ferne zusahen.

Lukas (23 Vers 49): „Aber alle(!) seine Bekannten standen von ferne, auch(!) die Weiber, die ihm von Galiläa nachgefolgt waren, und sahen dies.“

Johannes (19 Vers 26-27) schreibt über die Kreuzigung: „Als nun Jesus die Mutter sah und den Jünger, welchen er liebte, dabeistehen, spricht er zu seiner Mutter: Weib, siehe, dein Sohn! Dann spricht er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von dieser Stunde an nahm der Jünger sie zu sich.“

Diese Verse machen deutlich, dass eben nicht „nur die Frauen“ den Anblick der Kreuzigung aushielten, wie die Rheinische Post behauptet.

Fasst man die Verse zusammen, wird deutlich, dass es der RP nicht so wichtig ist, die Wahrheit über die Kreuzigung zu berichten. Statt dessen wird händeringend versucht, die Männer möglichst als Feiglinge darzustellen, was natürlich Unsinn ist.

 

Darf man die Bibel zugunsten einer feministischen und männerfeindlichen Botschaft verfälschen?

Scheinbar darf man in unseren Medien alles verfälschen um feministische und männerfeindliche Meinungen zu transportieren!

 

 

Anzeige