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- Tatsache oder Meinungstrend? -
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Suizidalität
Warum wird Lebensüberdrüssigkeit als männliche Konstruktionsschwäche dargestellt?
Im Zeitalter der politischen Korrektheit sind die Medien daran interessiert besonders emanzipiert zu erscheinen. Dazu gehört offensichtlich die öffentliche Diskriminierung von Männern.
Da Männer nun mal nicht so verkorkst sind, wie manch einer das gern hätte, um seine Vorurteile zu rechtfertigen, wird ein simples aber wirkungsvolles Mittel genutzt, um Männer schlecht dastehen zu lassen:
Es wird ganz einfach gelogen!
Regelmäßig erscheinen Berichte, in denen behauptet wird, Männer seien das eigentlich schwache Geschlecht. Wer diese Berichte kritisch überprüft stellt fest, dass die „Beweisführung“ immer(!) an den Haaren herbeigezogen und schlichtweg gefälscht ist.
Zu dieser gefälschten „Beweisführung“ gehört oftmals auch die Behauptung, Männer seien das schwache, lebensunfähige Geschlecht, weil mehr Männer durch Suizid sterben als Frauen.
Ist Lebensüberdrüssigkeit eine männliche Konstruktionsschwäche?
Tatsächlich sterben Männer häufiger durch erfolgreichen Suizid. Sie sind jedoch nicht lebensüberdrüssiger, lebensunfähiger oder labiler als Frauen, wie an dieser Stelle gerne behauptet wird.
Im Gegenteil:
- Frauen begehen wesentlich mehr Suizidversuche als Männer.
- Männer sind mit ihren Suizidversuchen jedoch erfolgreicher.
Der Grund:
- Männer bevorzugen die sogenannten harten Suizidmethoden wie z. B. Erschießen oder Erhängen. Diese stehen zwar in dem Ruf ziemlich unsanft zu sein, aber sie sind verhältnismäßig wirkungsvoll.
- Frauen bevorzugen eher die sogenannten weichen Suizidmethoden wie z. B. die Einnahme von Tabletten, da hier ein „sanftes Einschlafen“ erwartet wird. Diese Methoden sind jedoch in ihrer Wirkungsweise sehr unsicher.
Ist es ethisch vertretbar, die Not von Menschen zu instrumentalisieren, um die eigene Ideologie aufzuwerten?
Jeder Journalist, der nun aufgrund der vorliegenden Fakten auf die Idee käme, Frauen als lebensunfähige Mimosen mit minderwertiger Genetik zu beschreiben (wie es mit Männern getan wird!) wäre ziemlich schnell seinen Job los.
Natürlich wäre eine solche Berichterstattung zu verurteilen. Ebenso aber auch im Falle der Männer, zumal die Tatsachen bei der feministisch motivierten Berichterstattung deutlich verdreht werden.
Auf lange Sicht tut sich der Feminismus keinen Gefallen damit, seine Ideologie zu einem großen Teil auf Unwahrheiten aufzubauen. Immerhin möchte sich kein aufgeklärter Mensch mit einer Weltanschauung identifizieren, die auf Lügen basiert.
Quellen:
Wikipedia